24.05.16

I want to break free..

heute gibt es einen Beitrag, den ich einfach spontan niederschreiben möchte, ohne zu wissen, was dabei rauskommt oder ob überhaupt irgendeine Reaktion darauf kommt. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht und möchte nun einfach niederschreiben, was dabei rausgekommen ist bzw. worüber ich mir überhaupt Gedanken gemacht habe.

Es geht erstens um mein Leseverhalten und zweitens um alles andere, was mich gerade sonst noch beschäftigt... alles würde den Rahmen sprengen, aber ich möchte zumindest ein Teil davon einfach mal niederschreiben.
In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass mich kein Buch wirklich fesseln konnte. Ich habe mich am Rande einer Leseflaute befunden und tue das eigentlich noch immer.
Heute habe ich gerade mal 5 Seiten bei einem E-Book auf meinem Handy gelesen und das Buch in Printform habe ich seit Mittwoch morgen gar nicht erst angerührt.
Und selbst da habe ich es nach ein paar Seiten mehr oder weniger frustriert an die Seite geschmissen.
Okay, beim Printbuch muss ich dazu sagen, dass es vielleicht auch an dem Buch allgemein liegt, weil ich damit einfach nicht richtig warm werde.
Ich habe mich heut sogar dazu entschieden, es erst einmal ganz an die Seite zu legen und zu einem anderen zu greifen, denn irgendwie.. ich weiß auch nicht.

Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich lesen wollt, aber den Kopf so voll mit anderen Dingen habt, dass ihr euch gar nicht erst auf irgendwelchen Lesestoff konzentrieren könnt?
Wenn ihr eigentlich lesen wollte, aber euch das Buch förmlich anlächelt, aber ihr einfach keine Lust habt, auch nur einen Satz zu lesen.

So geht es mir momentan und wisst ihr was: Es frustriert mich mehr denn je.
Rezensionen müsste ich auch noch ein paar Schreiben bzw. möchte ich allgemein mal wieder etwas schreiben, aber nicht mal dazu kann ich mich richtig aufraffen oder mich darauf konzentrieren.
Wenn mir dann noch groß und breit  - bewusst von bestimmten Personen - auf das Butterbrot geschmiert wird, wie diese Person einen oder inzwischen sogar schon mehrere meiner Träume lebt, frustriert das noch mal doppelt.
Es ist nicht so, dass ich mit dieser Person noch wirklich so richtig eng oder großartig befreundet bin - zumindest von meiner Seite aus - , aber dank der Social Media Seiten kriegt man ja über irgendwelche Likes oder Retweets so einiges mit, egal ob man das will oder nicht.
Hinzu kommt noch, dass mir eine bestimmte Person in meinem Leben fehlt, die mir eigentlich nicht fehlen sollte und die Tatsache, dass sie es eben doch tut, macht es nicht wirklich besser.

Beruflich ist mir heute zwar ein kleiner Kieselstein vom Herzen gefallen, aber es lastet noch eine Menge Druck auf mir und momentan bin ich mir nicht sicher, ob ich dem wirklich gewachsen bin und möchte am liebsten einfach nur .. entfliehen.
Gerade in den Punkten, die ich oben schon erwähnt habe.
Und ganz ehrlich, auch wenn sie lieb gemeint sind, Sätze wie "Du schaffst das schon.", "Ich glaub an dich.", helfen mir momentan vom Gefühl her einfach nicht weiter.
Genau betrachtet brauche ich einfach mal wieder nur jemanden, der mich - neben meinen beiden Männern versteht sich - in den Arm nimmt, mich einfach mal drückt.
Wobei nein, wozu brauch ich denn Freunde? Wozu brauch ich denn jemanden, der mich mal in den Arm nimmt? Ich hab doch sonst alles... Familie, Job, verdiene ein bisschen Geld, wer braucht da schon Freunde? [ Ist nicht mein Wortlaut, sondern wurde mir wortwörtlich so übermittelt]
Also vergesst das am besten ganz schnell wieder und alles wird so weiterlaufen, wie es bislang ist.

... bis.. ich irgendwann nicht mehr kann und mein Selbstbewusstsein noch tiefer sinkt, als das es das vermutlich schon ist..

Nya egal, 
am Donnerstag kommt wieder der Beitrag zu der Musik, die mich begleitet hat und vielleicht erzähle ich euch morgen Abend ein bisschen über den Geburtstag meines Monsters, welcher doch tatsächlich schon 12 wird.
Überlegt euch das mal... 12!!!

Bis dahin,




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