19.07.17

[Blogparade] Schreibzimmer- braucht man das oder kann das weg?

Durch einen Blogeintrag bei der lieben Verena bin ich auf eine Blogparade gestossen, die von Ricarda von Schreibsüchtig ins Leben gerufen wurde.
Nachdem ich ihren Beitrag und ihre Antworten dazu gelesen habe, habe ich mich spontan dazu entschlossen, auch mitzumachen.

Das Thema dieser Blogparade ist "Schreibzimmer - hast du eins oder brauchst du eins?"
Ich bin ein Mensch, der einfach immer irgendwas schreiben muss. Egal, ob Blogeinträge, Rezensionen, Briefe oder anderes Gedöns.
Manchmal habe ich das Gefühl, krank zu werden, wenn ich mal einen Tag lang nichts schreibe. Oftmals erfolgt das auch per Hand oder am Handy unter der Google Docs oder der Blogger - App. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Entwürfe sich in den Weiten meines Bloggeraccounts oder bei Google Docs befinden. *lach*

Mein erster Platz ist mein kleiner Schreibtisch, auf dem regelmäßig das totale Chaos herrscht. Über mir hängen Autogramme von Persönlichkeiten, die einen sehr hohen Stellenwert haben. Dazu wird es aber auch nochmal einen gesonderten Beitrag geben. 
Wenn ich nicht gerade über den Rechner schreibe, wird die Tastatur einfach hochkant an die Wand gestellt, um mehr Platz zu haben.

Heute ist der Schreibtisch verhältnismässig aufgeräumt, auch wenn es keine zehn Minuten später nach diesem Bild sofort wieder anders aussah. Nur ein Genie beherrscht das Chaos, oder wie ging dieser Satz?

Wenn sich dort nicht, wie jetzt gerade, eine Menge Raumschiffe und Panzer tummeln, liebe ich es, auf meiner Marmorfensterbank zu sitzen. Mit Block und Stift, um ein paar meiner Gedanken loszuwerden oder auch einfach mal mit einem Buch.
Ich muss gestehen, dass ich mich sehr schwer damit tue, mich einfach in ein Café zu setzen und zu schreiben.
Es gab zwar Zeiten, da habe ich in Café oder einem Park gesessen, um zu schreiben, aber inzwischen mache ich das eher selten. Ich weiß auch nicht so richtig warum. In der Pause, auf der Arbeit, funktioniert das auch sehr hervorragend. Da müssen manchmal sogar Kassenzettel her, wenn mir zufällig mal wieder irgendeine Idee kommt, die ich unbedingt aufschreiben muss. *lach*
Ich kann sogar, auf dem Weg zur Arbeit, am Handy schreiben, wenn mir der Sinn danach steht. Es ist wahrscheinlich ein Wunder, dass ich - fast - noch nie irgendwo gegengelaufen bin. :D 

Ricarda hat auch die Frage nach einem Schreibzimmer gestellt. Ich persönlich muss sagen, dass es mir reicht, meinen kleinen Schreibtisch und die Fensterbank zu haben. Und die Arbeit. *lach*
Ich brauche keinen extra Raum, in dem ich schreiben - oder auch lesen - kann, denn ich bin ein Mensch, der mit Musik im Ohr, eh alles andere um sich herum ausblenden kann.
Ihr müsst nur meinen Mann fragen, der kann ein auch etwas dazu erzählen. *lach*

Wo schreibt ihr am Liebsten? Und braucht ihr ein extra Zimmer dafür?
Oder könnt ihr wie ich, fast immer und überall schreiben?




Kommentare:

  1. Ich brauche das nicht mehr, mache alles am iPhone. Spart viel Platz und somit miete :)

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  2. Liebe Mella,
    schöner Beitrag! Danke, dass Du an der Blogparade mitgeschrieben hast.
    Insgeheim bewundere ich Dich, dass Du überall und mit Musik im Ohr schreiben kannst! Das spart tatsächlich die Miete für ein extra Schreibzimmer.
    Viel Spaß weiterhin beim Schreiben – und immer einen Kassenzettel zur Hand ;-)
    LG, Ricarda

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  3. Hi Melanie,
    danke für deinen Eintrag. Du hälst es also mit Dortmund, wenn ich es deinem Beitrag richtig entnehme?
    Die Angewohnheit mit Kassenzettel hatte ich übrigens auch mal. Das ist allerdings etwas ausgeartet ;)

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  4. Liebe Melanie,

    was bin ich froh, dass ich mit meinem Kassenzettel-irgendein-Stück-Papier-Problem nicht alleine auf dieser Welt herum wandle.

    Das "mit Musik im Ohr" funktioniert bei mir leider nicht, weil ich dabei immer merke, dass ich mich zu sehr auf die Musik konzentriere.
    Wenn ich schreibe, dann ist es meistens um mich herum sehr still und ich genieße diese Stille, aber dazu vielleicht mehr in meinem aktuellen Blogparadenbeitrag.

    Liebe Grüße aus dem hohen Norden

    joergmichael

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